Landkante – ein globales Dorflabor

In der nächsten Landkante geht es in Zusammenarbeit mit der Gruppe „beherzt“ um die Nachbarschaft mit rechtsextremen Akteuren in unseren Dörfern, die als völkische Siedler im Landkreis Uelzen Thema sind.
Musikalische Beiträge von Anna Sinkemat und Thomas Matschoss.

Samstag, 28. März 2020, 19.30 Uhr
Jahrmarkttheater Bostelwiebeck
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.

in Kooperation mit der Gruppe „beherzt“ und der GEW.

Landkante ist ein Theaterabend für den gegenseitigen Austausch von regionalen wie internationalen Aspekten zwischen Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft. Blickwinkel aus der ländlichen Region rund um Uelzen werden in einen weltweiten Zusammenhang gestellt. Das ganze passiert immer auf unterhaltsame Art und Weise. Unterhaltsam, weil Märchendialoge auf Streitfragen der Kommunalpolitik treffen, Installationen auf Nachbarschaftstratsch und Musik auf das Taktgefühl des miteinander Redens. Publikum und Jahrmarkttheater sitzen nebeneinander, ob auf der Bühne, am Lichtpult oder auf der Tribüne. Verhandelt wird das, was auf die Kante kommt.

Landkante ist eine Suche für alle, die neugierig sind, warum sich Stadtmenschen vermutlich schon immer über die Landbevölkerung lustig machen und andersherum.
Landkante
hinterfragt auch, ob die Vorstellungen von der Welt auf dem Land und in der Stadt wirklich so unterschiedlich sind, wie oft behauptet.
Landkante
will wissen, was eigentlich diese „Kante“ ist, die Stadt und Land voneinander trennt. Woraus besteht sie? Warum gibt es sie und wie schwappen die Debatten über sie hinweg?

Landkante ist hervorgegangen aus dem Sonderprogramm GLOBAL VILLAGE LABS des Fonds Darstellende Künste und ist für jede Veranstaltung auf der Suche nach finanzieller Förderung.


Landkante am 4.12.19
mit den Künstler*innen Lara-Sophie Milagro und Tibor Locher, Label Noir Berlin.
Thema: Rassismus in Alltag und Kulturarbeit